Warum WebP komprimieren?
WebP ist bereits das effizienteste Bildformat fürs Web — aber das heißt nicht, dass jede WebP-Datei optimiert ist. Aus Design-Tools exportierte, aus anderen Formaten konvertierte oder in Maximalqualität gespeicherte Bilder profitieren oft noch von weiterer Komprimierung.
WebP im Vergleich zu anderen Formaten
| Szenario | JPG-Größe | PNG-Größe | WebP-Größe | WebP-Vorteil |
|---|---|---|---|---|
| Foto (3000×2000) | 680 KB | 4.1 MB | 490 KB | 28 % kleiner als JPG |
| Screenshot (1920×1080) | 420 KB | 1.1 MB | 780 KB | 29 % kleiner als PNG |
| Icon mit Transparenz | N/A | 85 KB | 52 KB | 39 % kleiner als PNG |
| Animiert (10 Frames) | N/A | N/A | 180 KB | Ersetzt GIF (war 1,2 MB) |
WebP im Jahr 2026: von über 97 % der Browser unterstützt, darunter Chrome, Firefox, Safari und Edge. Die übrigen 3 % sind alte Browser und einige E-Mail-Clients. Fürs Web ist WebP die Standardwahl.
WebP-Komprimierungsmodi
- Verlustbehaftetes WebP — nutzt die VP8-Videocodec-Technik für aggressive Komprimierung. 25-35 % kleiner als ein gleichwertiges JPG. Ideal für Fotos und komplexe Bilder.
- Verlustfreies WebP — erhält jedes Pixel exakt. 25-30 % kleiner als PNG. Ideal für Screenshots, Grafiken und Bilder mit Text.
Wann WebP verwenden
- Alle Web-Bilder — WebP übertrifft JPG und PNG in jedem Szenario
- GIF ersetzen — animiertes WebP ist 60-80 % kleiner als GIF bei besserer Qualität
- Transparenz nötig — verlustbehaftetes WebP mit Alpha ist deutlich kleiner als PNG
- Mobile-first-Websites — kleinere Dateien = schnellere Ladezeiten im Mobilfunk
Wann WebP nicht verwenden
- E-Mail-Kampagnen — viele E-Mail-Clients unterstützen kein WebP. Nutzen Sie JPG.
- Druckproduktion — Druck-Workflows erfordern meist TIFF oder hochwertiges JPG.
- Anbindung an Altsysteme — manche ältere CMS und Tools können WebP nicht verarbeiten.
Für die Web-Auslieferung WebP mit <picture>-Fallback auf JPG/PNG für die übrigen 3 % der Browser verwenden.