So funktioniert die PNG-Komprimierung
PNG nutzt eine verlustfreie Komprimierung auf Basis des DEFLATE-Algorithmus (wie ZIP). Es wendet eine prädiktive Filterung auf Pixelzeilen an und komprimiert dann das Ergebnis. Jedes Pixel bleibt exakt erhalten — niemals Qualitätsverlust.
Die PNG-Optimierung findet effizientere Kodierungswege und entfernt unnötige Metadaten. Das visuelle Ergebnis ist Byte für Byte identisch mit den Originalpixeln.
PNG-Komprimierungsergebnisse
| Bildtyp | Original | Optimiert | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| Screenshot (UI) | 1.8 MB | 720 KB | 60% |
| Diagramm/Grafik | 950 KB | 380 KB | 60% |
| Icon mit Transparenz | 85 KB | 42 KB | 51% |
| Als PNG gespeichertes Foto | 4.1 MB | 3.2 MB | 22% |
Profi-Tipp: Als PNG gespeicherte Fotos sind massiv überdimensioniert. Konvertieren Sie Fotos zuerst in JPG oder WebP — die Dateien werden 80-90 % kleiner. Reservieren Sie PNG für Grafiken, Screenshots und Bilder mit Transparenz.
Wann PNG verwenden
- Screenshots — scharfer Text und UI-Elemente bleiben klar
- Grafiken mit Text — Logos, Diagramme, Infografiken
- Transparenz nötig — Produktbilder auf transparentem Hintergrund
- Pixel-Art — jedes Pixel zählt, keine Komprimierungsartefakte
- Quelldateien — wenn Sie das Bild später bearbeiten (kein Generationsverlust)
Wann PNG nicht verwenden
- Fotografien — PNG-Fotos sind 3-5× größer als JPG. Nutzen Sie stattdessen JPG oder WebP.
- Web-Performance — wenn die Größe entscheidend und leichter Qualitätsverlust akzeptabel ist, bietet WebP bessere Komprimierung mit Transparenz.
- Große Bilder — ein 4000×3000-PNG kann über 10 MB groß sein. Erwägen Sie WebP verlustfrei (30 % kleiner).